Wahrheiten und so

Letztens hat mich ein Freund nominiert, Fragen zu beantworten. Da ich die Fragen ganz spannend fand, dachte ich mir, dass sie hier auch ganz gut hin passen. 😉

1) Bist du Single?
Nein.
2) Schwärmst du für jemanden?
Natürlich, für meine bessere Hälfte.
3) Lieblings Essen?
Selbst gemachte Pizza, Eintöpfe….vieles.
4) Lieblings Farbe?
Dunkelblau.
5) Lieblings Musik?
Metal in (fast) allen Spielarten. Daneben aber Irish Folk und Mittelalterrock.
6) Lieblings Band?
Das variiert immer wieder ein bisschen. Bifröst kann ich – zumindest zur Zeit – immer wieder rauf und runter hören.
7) Hast du Talente?
Ich bin ein guter Zuhörer und kann verdammt gut schreiben, bin kreativ…blaa. Ich bin einfach super.
8) Bist du gerade verliebt?
Ja.
9) Was sind deine Hobbys?
Ich bin gern auf Konzerten und Mittelaltermärkten unterwegs. Als Gegenpart lese ich gern gemütlich einen Roman auf dem Sofa, schreibe eine Kurzgeschichte, zocke oder verbringe ich auch gerne ruhige Abende mit Freunden oder meinem Schatz.
10) Bist du ein Gamer?
Ich? Hatte noch nie einen Controller in der Hand. 😮
11) Swag/Emo/Scene?
Was is denn das? Nö, Metal würde ich sagen.
12) Hast du lange oder kurze Haare?
Midback, also eher lang, würde ich sagen.
13) Wie groß bist du?
1,68 klein. 😉
14) Jacke/Hoodie?
Kommt ganz auf´s Wetter an, oder? Alles von Hoodie, über Lederjacke bis hin zu dicken Winterjacken.
15) Was ist deine Augen Farbe?
Blau – grau.
16) Was ist deine Hautfarbe?
Ich würde jetzt nicht wirklich sagen,weiß…aber sehr blass.
17) Was ist die Farbe deines Oberteils, dass du gerade an hast?
Grundfarbe schwarz. Ist halt nen Band Hoodie. *g*
18) Jeans oder Shorts?
Wetterabhängig, eindeutig wetterabhängig.
19) Bist du schon verheiratet?
Nein.
20) Hast du schon Kinder?
Nein.
21) Bist du geschieden?
Nein, auch das nicht.
22) Machst du noch ins Bett?
Öh, eher nicht. Nein!
23) Hattest oder Hast du Depressionen?
Nein, ich bin ganz glücklich und zufrieden in meiner kleinen grauen Welt.
24) Hast du oft Tagträume?
Ständig. Ohne Tagträume würde ich gar nicht durch den Tag kommen.
25) Denkst du immer an Essen?
Nicht immer. Aber viel zu oft.
26) Jemand den du liebst?
Familie, Katze, Schatz. Die Reihenfolge hat nichts zu bedeuten.
27) Jemand den du hasst?
Eine Person könnte brennend auf der Straße liegen und ich würde Benzin nachgießen, würde ich an ihr vorbei laufen.
28) Was ist dein Traumberuf?
Fragt mich was leichteres. 😀
29) Hast du Tattoos?
Leider noch nicht.
30) Hast du Piercings?
Zwei. Wo und was, verrate ich hier aber nicht. 😛
31) Was war der schlimmste Tag deines Lebens?
Der Tag, an dem ich mich von meinem Damaligen getrennt habe UND mein Opa gestorben ist. Na gut, es war nicht an einem Tag, aber nah beieinander und es fühlte sich an, als würde mir der Boden unter den Füßen weg gezogen.
32) Was war der beste Tag deines Lebens?
Es gab so viele schöne und mein Leben ist noch lange nicht vorbei…;)
33) Was ist deine größte Angst?
Die Menschen, die ich liebe zu verlieren.
34) Was ist deine größte Unsicherheit?
Ich bin mir meiner Stärken oft gar nicht so bewusst.
35) Spielst du Instrumente?
Ich lerne Tin Whistle, bin aber noch nicht sehr weit gekommen. :/

Das wars von mir. Ich vermute fast, dass es keine soo großen Überraschungen sind, wenn man mich kennt und/oder den Blog liest. Bin halt doch recht gradlinig. ^^

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Timing

Man sagt, Liebe ist die Mischung aus Chemie und Timing. Aber ist nicht alles nur eine Frage des richtigen Timings? Was ist das richtige Timing?

Wie so oft komme ich auf dieses Thema, da es gerade in meinem Leben darum kursiert. Mein bester Freund hat mit seiner neuen Partnerin beschlossen, dass es an der Zeit wäre, zusammen zu ziehen. Nach gar nicht so langer Zeit. Und es scheint durchaus der richtige Weg für sie zu sein. S___Sonntagabend-Romantikie sind glücklich mit ihrer Entscheidung, das Timing war perfekt.

 

Da kommen natürlich hier und da Fragen auf, wie es mit dem eigenen Leben bestellt ist. Nach elf Monaten Beziehung sind mein Bester und ich noch ganz zufrieden damit, dass jeder sein Reich für sich hat. Wir sehen uns nicht jeden Tag, ab und an ist es nett, seine eigene Wohnung zu haben, zwangsläufig Zeit nur für sich zu haben und zu hausen, wie es einem gefällt.

Unter der Woche nach der Arbeit die Musik laut aufdrehen und durch die Wohnung tanzen während man nebenbei ein bisschen Ordnung schafft? Kein Problem. Heimlich einen kitschigen Film schauen und Chips kabbern? Kein Problem. Am Wochenende im Schlabberlook auf dem Sofa liegen und an einem Stück den tausend Seiten Roman verschlingen, von dem man versprochen hatte, sich dafür Zeit zu lassen? Kein Problem.

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Aye, gibt es. Und die schaue ich nur ohne Mann. 😉

 

Noch bin ich nicht bereit, diese Kleinigkeiten aufzugeben. Denn sobald man zusammen wohnt, ist zwar nichts verboten, aber doch zumindest alles offenbar. Im letzten Versuch wurde aus einer leidenschaftlichen Beziehung viel zu schnell ein reines nebeneinander her leben, eine bessere Wohngemeinschaft vielleicht. Dahingegen sind wir jetzt, in zwei Wohnungen mit Zeit speziell für uns, Feuer und Flamme wenn wir zusammen sind.

Das ist ein Luxus, den ich noch nicht aufgeben möchte. ;P

Style und so

Auf was für einen Style stehst du so?, fragte mich letztens eine Freundin.

Ich stand da und war überfragt. Lange Haare und Bart, der eingefleischte Metalhead, das war seit Jahren, seit immer, mein bevorzugtes „Beuteschema“. Sagte das nicht schon aus, welchen Style ich mochte?

Wie sich herausstellte, nicht. Denn für eine Frau, die sich intensiver mit Mode beschäftigte als ich, gab es innerhalb dieser groben Skizzierung tausend Möglichkeiten, seinen Stil auszuleben.

Die wohl größte Überraschung für mich war, wie viele Frauen tatsächlich auf lange Haare und dazu Anzüge stehen. large

Eine Kombination, die ich für festliche Anlässe natürlich okay finde, aber irgendwie nicht als das Nonplusultra empfinde. So steif, so gestriegelt. Nee, das ist ja, als würde Frau immer im Kostüm mit Pumps rumlaufen. Das ist eindeutig nicht meins.

Blieb noch die Frage, was denn nun wirklich meins ist. Eine Frage, die nach der Offenbarung, dass mein Typ noch nicht genug Stil kategorisiert, gar nicht soo einfach zu beantworten war.

Ich mag Bandshirts zu den schönen langen Haaren und Bart. Ich mag Boots und liebe Lederjacken. Eine gut geschnittene Jeans ist auch nie verkehrt, wobei ich auch lässige BW Hosen durchaus nicht unattraktiv finde. Kommt schließlich immer auf den Mann an, der drin steckt. 😉 Und das wichtigste bleibt für mich wohl, dass er sich wohl fühlt und mit seinem Outfit glücklich ist. tumblr_mszul23Cjq1st767eo1_400Ich war nie eine Frau, die ihrem Mann sagt, was er anziehen soll. Schließlich ist er erwachsen und kann sich selber anziehen. Und er bleibt ein Individuum, auch wenn er zu mir gehört. Selbst in Jogginghose und Shirt, gemütlich und faul zuhause auf dem Sofa eingerollt, ist er sexy und unwiderstehlich in meinen Augen. Das macht es doch aus, oder? Styling ist schön und gut, aber man steht auf den Menschen dahinter.

Wenn man mich fragen würde, was mich wirklich schwach macht… müsste ich sagen: wenn er nackt aus dem Bett springt, um sich ne Kippe zu drehen. Seine Haare zerwühlt und offen auf dem langen geraden Rücken. Zu Arsch und schlanken, aber muskulösen Beinen schweige ich jetzt mal. Das ist das Bild, das ich immer im Kopf habe, egal, was er da drüber zieht, deswegen ist es relativ egal, zu was er greift. 😉

Und nein, keiner von denen auf den Bildern ist meiner. Den behalte ich schön für mich. *g*

Es war einmal…

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In den letzten Wochen haben wir uns viel mit Traditionen beschäftigt. Nicht geplant oder gezielt, das Thema kam einfach immer wieder auf und kreuzte unseren Weg. Die Weihnachtsfeiertage und Silvester mit ihren alteingesessenen Familientraditionen und Riten. Das Neue Jahr und ganz allgemein die Winterzeit, die sich irgendwie ganz besonders für Traditionen anzubieten scheint.

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Mit dem Thema Tradition kamen aber auch immer wieder Vorurteile, die uns trafen. Menschen wie wir können ja gar nicht mit der Familie Weihnachten feiern, wir begehen den Wechsel ins Neue Jahr sicherlich im Blutrausch und überhaupt gibt es nichts Gutes und Sanftes in uns.

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So sah uns beim Einkaufen im Supermarkt eine ältere Dame vollkommen geschockt an, als wir ganz harmonisch den Einkaufszettel abhakten und glückselig meinten „Dann brauchen wir jetzt nur noch die Zutaten für die Waffeln. Holst du die Kirschen, Schatz?“ Ja, wir backen Waffeln; ja, wir essen dazu heiße Kirschen. Mit Sahne! Das ist nun mal lecker. Und das gab es so schon bei Oma als wir klein waren.

Warum ist es für manche Menschen so schwer, zu akzeptieren, dass Menschen, die auf den ersten Blick ein Klischee erfüllen könnten, bei genauerem Hinsehen so viel mehr als ein Klischee sind? Es macht mich nicht traurig, aber ich finde es schade, da so viele so viel übersehen und sich selber so sehr im Weg stehen, dass sie Menschen verurteilen, von denen sie nichts wissen.

Thema Zeit

Jaja, ich weiß, ich bin ein wenig faul in letzter Zeit. Wenig, seltene neue Beiträge. Viel zu selten hier. Das soll keine Schönrednerei werden, dennoch…

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Irgendwie fehlt ständig für alles die Zeit. Zum  Ende des letzten Jahres war ich vergrippt, ein wenig ausgepowert und „leer“. Um dem entgegen zu wirken, habe ich mir selbst eine Auszeit in der Freizeit auferlegt. Nehme mir abends Zeit für gute Filme, Serien und Bücher. Endlich hab ich seit über einem halben Jahr mal wieder so richtig schön Bücher verschlungen und mich in die Gecshichten hineinversetzt. 🙂

Und das soll so bleiben – es ist so schön. Was aber nicht heißen soll, dass der Blog dauerhaft darunter leiden soll. Nur, dass ich einen neuen Zeitplan dafür aufstellen möchte. 😀

Darum hier ein Minibeitrag und jetzt geht es wieder aufs Sofa, Zwergenkrieger will weitergelesen werden.

Wo Leben und Tod sich treffen

Sind es die vorsilvestrigen Depressionen, weil sich das Jahr dem Ende neigt, dass man über alles noch mal nachdenkt? Oder ist es einfach nur meine Art, das Jahr Revue passieren zu lassen? Ich hab ehrlich gesagt keine Ahnung. Ein stetiges Auf und Ab war es. Gerade zum Jahresende hin.

 

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Kurz vor der Adventszeit ist meine Großmutter gestorben. Und das, nachdem wir uns endlich näher gekommen waren. Manchmal geschehen Dinge, die einfach gemein sind und keinen tieferen Sinn ergeben. Über die Feiertage habe ich es geschafft, damit meinen Frieden zu schließen, lässt es sich doch eh nicht ändern. Doch dann erfahre ich am gleichen Tag, dass die Mutter eines guten Freundes verstorben ist und auch Lemmy ist von uns gegangen. Verluste, die auf ganz verschiedenen Ebenen eine Lücke hinterlassen, aber dennoch schmerzhaft sind und schwer wiegen. Sie werden fehlen, alle, jeder auf seine Art.

 

 

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Kann das durch etwas Positives aufgefangen werden? Ich hoffe es doch sehr. Ich möchte hier mein Glück nicht in den Vordergrund drängen, auch wenn ich immer noch Herzklopfen bekomme, wenn mein Schatz mich anschaut. Nein, ich möchte mich für andere freuen! Besonders glücklich bin ich für meinen besten Freund, der nach einigen sehr schlimmen Jahren endlich eine tolle Frau gefunden hat. Ihr Winterglück ist so schön und rein. Ich wünsche ihnen nur das Beste. :-*

 

 

Also auf die Liebe, auf neue und alte Freunde und auf die Lieben, die wir niemals vergessen werden.

Jungle Bells^^

Bin immer noch ganz und gar im Weihnachtswahn. Irgendwie lief dieses Jahr nichts so richtig rund, wie ich es gewohnt bin.

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Angefangen bei den Geschenken, die ich tatsächlich erst im Dezember für meine Familie gekauft habe. Was es gibt? Verrate ich hier nicht, nicht, dass noch einer hier rumstöbert und sich vor Morgen die Überraschung verdirbt. *g* Noch etwas stressiger wurde es, als mein Schatz mir am 13. Dezember eröffnete, dass er mir ein Weihnachtsgeschenk besorgt hätte. Und das, obwohl wir uns nix schenken wollten! 😮 Da musste ich natürlich noch mal schnell los und was tolles finden.

Aber auch andere Weihnachtstraditionen hakten dieses Jahr ein wenig. Der übliche Weihnachtsmarktbesuch mit meiner besten Freundin, samt Feuerzangenbowle und am besten noch einem schönen Kinofilm hinterher klappte erst letzte Woche. Bei viel zu warmen Temperaturen und ohne Kino am Abend – was der eher überschaubaren Anzahl sehbarer Filme geschuldet ist. Was waren das für wunderbare Jahre, als wir zu Weihnachten mit so schönen Sachen wie Harry Potter und Herr der Ringe gesegnet waren. *seufz*

Dennoch: jetzt steht der Baum, die Geschenke sind verpackt, Weihnachten kann kommen.

Silent night, heavy night

Bald. Bald bald. Bald ist es so weit und die Abventszeit beginnt ganz offiziell. Es wird wieder wahnsinnig entspannt und kuschelig und ruhig.

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Nicht.

Es wird stressig. Den ganzen Dezember werden wir von einem Kaffeetrinken, von einer Feier zur nächsten hetzen und dabei kaum die Gelegenheit haben, mal zur Ruhe zu kommen, und den Dezember gemeinsam zu genießen. Was schade ist, denn eigentlich, ja eigentlich mag ich die Weihnachtszeit.

Es wird kälter, man holt dicke Pullover aus dem Schrank, fängt an Plätzchen zu backen und heiße Schokolade zu trinken. Man kann sich bei einem schönen Film zusammen unter eine Decke kuscheln und die langen Abende genießen. Wenn man es denn schafft, sich Zeit dafür zu nehmen. 😉

Na gut, wir sind Winterkinder, das macht die Sache nicht einfacher. Teile unserer Familien auch, das macht es noch schwieriger. *g*

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Trotzdem freu ich mich auf die kommenden Wochen. Unter anderem auch wegen meiner Weihnachtskatze. Es ist zu drollig, wie sie nach dem Baumschmuck angelt. 😀

Um dem Weihnachtswahnsinn zu entkommen werden wir standesgemäß laut Musik hören und bei den Kaffeetrinken heimlich vor der Tür ein Bier trinken. Irgendwie muss man den Spagat ja schaffen zwischen Familie und dem, wie man abseits der Familie tickt. Das harmoniert nicht immer, aber sie haben sich daran gewöhnt und akzeptieren – so lange man unterm Baum keine Diskussionen provoziert.

Aber das tu ich ja nicht. Dafür sind mir die Tage mit meinen Liebsten viel zu wertvoll. 😉

Ich wünsche euch eine tolle Advents- und Weihnachtszeit mit euren Liebsten. ❤

Herbstblues?

Es gibt Tage, da möchte man vor Freude singen und tanzen.

Es gibt Tage, da möchte man sein Gegenüber anschreien und für eine gerechte Sache kämpfen.

Und es gibt Tage, da möchte man sich vor der Welt verstecken und nie wieder heraus kommen.

Diese ganze Woche ist so ein Tag, an dem ich mich verstecken und nicht wieder raus kommen möchte. Die Woche begann mit dem Verlust eines geliebten Menschen. Viel schlimmer kann eine Woche eigentlich nicht beginnen, oder? Ich war direkt am Ende, wollte mich nur einkugeln und meiner Trauer freien Lauf lassen, bis ich es geschafft hätte, die Trauer zu verarbeiten.

Nun, da ich zur Zeit aber auch nur einen Nebenjob habe, bemüht sich das Arbeitsamt, mir das Leben ein bisschen stressiger zu machen. Aus diesem Anlass hatte ich direkt am Dienstag einen Termin bei einer sehr netten Dame. Die mir nach nur einer Frage ihrerseits und vier Sätzen meinerseits sagte, dass ich vollkommen ungeeignet für jeden meiner Traumjobs wäre. Weil ich nicht schreiben könne. Sie habe sich ein Anschreiben durchgelesen und das sei nur durchschnittlich, bei weitem nicht ausreichend für jemanden, der texten möchte.

Pah! Und dennoch: in der Situation und meiner niedergeschlagenen Laune diese Woche…war es einfach zu viel. Ich habe mir ihre Fragen angehört und sie beantwortet, aber als sie immer hitziger wurde, habe ich klar gesagt, dass ich zur Zeit nicht in der richtigen Verfassung für sowas bin. Der Tod eines nahen Verwandten sollte einem doch ein bisschen Schonzeit einräumen. Danach wurde sie tatsächlich freundlicher, hat den Termin verschoben.

Und dennoch…Ich habe immer geschrieben und getextet…seit ich denken kann, hat sich alles darauf hin ausgerichtet und bisher haben mir erfahrerne und erfolgreiche Menschen in dem Bereich gesagt, dass sie viel Potenzial bei mir sehen…dennoch: Wer bin ich denn nun, wenn ich nicht schreiben kann? oO

Das Bild in meinem Kopf

Der Freund deines Feindes ist dein Feind. Oder nicht?

Ich muss gestehen, ich kann das nicht mehr klar bejahen. Ja, es gibt einen Menschen, der sich als hinterhältiger Feind heraus gestellt hat. Ja, einer meiner Freunde ist mit dieser Person befreundet. Aber macht ihn das zu meinem Feind?

Oder nur zu einem Opfer der Falschheit dieser anderen Person? Sie ist eine sehr gerissene und geschickte Lügnerin und erschreckend gut darin, Menschen zu manipulieren. Wahrscheinlich glaubt er wirklich, das richitge zu tun während er nun seinerseits von dieser Kreatur ausgenutzt wird. Jahrelang dachte ich ja, sie würde es ehrlich meinen. Ein Mensch, der einem hilft, kann doch nicht schlecht sein. Doch! Dieses Wesen hilft nur, weil es sich davon etwas verspricht, weil es davon etwas hat.

Das ist abartig und widerlich!

Abgesehen davon, dass ich hier namenlos schreibe, halte ich mich zurück. Schließlich handelt es sich um erwachsene Menschen, die wissen müssen, was sie tun und wem sie vertrauen.

Ich für meinen Teil habe die Erfahrung gemacht, dass man dieser Person nicht trauen kann. Sobald man einen einzigen „Fehler“ macht – aus ihrer Sicht – ist man unten durch und das Letzte. Ohne Chance, etwas richtig zu stellen. Sie geht damit hausieren und macht einen zu dem Monster, das man ihrer Meinung nach ist. Manche Menschen fallen auf ihr Geheule herein – die meisten zum Glück jedoch nicht.

Ich wünschte, ich könnte in die Welt hinaus schreien, vertraut dieser Person nicht! Aber ich möchte keine Anzeige riskieren, weil ich ihren schmutzigen Namen in den Mund genommen habe. Dennoch muss sie nicht denken, dass sie ihr Unwesen treiben kann. Ich habe ein wachendes Auge auf meine Freunde und wenn sie sie zerstören und in den Boden stampfen will, bin ich schon da. Ein wachender, und für manche drohender Schatten in der Dunkelheit zwischen Schlaf und Wachen.