Verstehe einer die Frauen!

In letzter Zeit ist es mir zunehmend schwerer gefallen, Frauen in meinem Umfeld zu verstehen.

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Aktuellster Fall einer leidenden Single-Frau: Sie saß im Zug, ihr gegenüber ein absoluter Traummann, in den sie sich ja quasi schon beim bloßen Ansehen Hals über Kopf verliebt hat. Er schlief, laut ihrer Erzählung, und sie saß ihm schweigend gegenüber, starrte ihn närrisch an und – tat nichts.

 

Bis er ausstieg und sich freundlich verabschiedete. Und sie – starrte ihn weiterhin nur an wie ein Hase im Scheinwerferlicht eines Autos.

Und heulte später rum, dass sie es bereue, ihm nicht ihre Nummer gegeben oder ihn angesprochen zu haben. Ja, genau – das wäre sinnvoll gewesen!

Natürlich kann man mit sowas auf die Nase fallen. Aber die Zeiten sind vorbei, als wir uns schweigsam in einen Turm setzen und warten mussten, gerettet zu werden. Wir haben einen Mund und im besten Fall sogar eine Meinuing.

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Was kann denn schon schlimmsten Falls passieren? Dass man sich ein klein wenig blamiert, wenn man sich blöd anstellt. Na und? Das gehört zum Leben und ist am nächsten Tag vergessen.

Im besten Fall spricht man mit einem wundervollen Menschen und lernt ihn kennen. Wenn dass das Risiko nicht Wert ist, weiß ich auch nicht…

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Stolz und gar keine Vorurteile

Warum hast du dich in diesen Kerl verliebt?, war letztens die Frage einer Freundin. Sie ist immer sehr kritisch, weil sie nur Bandshirt und lange Haare sieht und denkt, dass alle gleich sind. Aber, dass unter den Haaren und dem Shirt ganz verschiedene Menschen sind – das ist für viele, die mit der Szene sonst nichts zu tun haben, wohl wirklich nur schwer nachvollziehbar.

Ich stand also da und sagte das erste, was mir einfiel: Ich liebe ihn nicht nur, ich bin stolz auf ihn.

Das brachte uns schließlich zu der elementaren Frage: Warum war ich stolz auf ihn?

Er ist kein super erfolgreicher Geschäftsmann, er hat keine Superkräfte und wenn man ihn ganz objektiv ansieht, gibt es wahrscheinlich sogar schönere Menschen, auch wenn ich das immer vehement abstreiten werde. Ist ja klar!

Was macht einen Menschen erfolgreich? Wirklich erfolgreich? Abseits der gesellschaftlichen Vorgaben, die doch so wenig darüber aussagen, wie ein Mensch…ist.

Nehmen wir also IHN. Na gut, er ist ein „gewöhnlicher Angestellter“, aber…

seine Kollegen respektieren ihn und schätzen seine Arbeit außerordentlich. Und auch die Chefetage kennt seinen Namen und weiß, dass er einer der besten Mitarbeiter ist. Das ist doch schon mal was, oder?

…viele Kollegen oder ehemalige Kollegen sind immer noch Freunde. Und DAS bedeutet wirklich was, nämlich, dass man menschlich einfach gute Arbeit geleistet hat.

…ganz davon abgesehen, dass er einfach ein guter Mensch ist. Die meisten Menschen fühlen sich in seiner Gegenwart wohl, er ist aufmerksam und hilfsbereit. Nur selten habe ich Menschen getroffen, denen das Wohlergehen ihrer Mitmenschen so wichtig war. Er ist so einer, der mitten in der Nacht aufsteht, um zu helfen. Nicht nur bei mir, weil ich das Glück habe und seine Freundin bin, auch für Freunde/Freundinnen.

…seine Familie ist ihm wichtig. Sehr wichtig. In einer Zeit, in der so viele als Einzelkämpfer durchs Leben ziehen, macht es mich stolz, dass er sich Zeit für seine Familie nimmt. Familie ist ja auch nicht immer nur einfach, es gibt schwere Zeiten, aber wenn man das durchsteht und beständig bleibt, ist das ein gutes Zeichen für einen guten Menschen.

…er ist wahnsinnig neugierig und intelligent. Jetzt werden einige sagen: hat doch nicht studiert. Aber das ist überhaupt nicht wichtig, er hat privat für sich so viele Interessen, dass ich mich regelmäßig wundere und staune.

…und er erträgt mich in allen Launen. Das ist definitiv nicht der wichtigste Punkt auf meiner Liste, aber man sollte ihn auch nicht unterschätzen. 😉

Erfolg…und Liebe. Zwei abstrakte Begriffe, die ich bestimmt nicht allgemeingültig mit Inhalt gefüllt habe. Aber so, wie ich sie sehe und für mich erkläre. Was bedeutet Erfolg denn schon, wenn man zwar die Karriereleiter aufsteigt und reich wird, aber es nicht schafft, Menschen an sich zu binden, mit denen man seine Erfolge feiern kann? Nichts!

Er überrascht mich immer wieder, und ich freue mich immer wieder über scheinbar unwichtige Kleinigkeiten. Man kann vieles einfach nicht erklären, es ist einfach, wie es ist. So und nicht anders. Und es ist gut so.

Follow your dreams

Es war die beste Zeit, es war die schlimmste Zeit. – Charles Dickens

Folge deinen Träumen. Bleib dir selber treu. Sei stark. Alles gute Ansätze, denen sie folgen möchte. Wenn bis auf wenige Ausnahmen aber alles schief geht und die Welt sich gegen einen stellt, ist das gar nicht so einfach. Schöne, harmlose Worte können dann zu scheinbar unerreichbaren Illusionen werden.

Es ist nicht leicht, man selbst zu bleiben, wenn daran kritisiert wird. Zwar vollkommen grundlos, das weiß man – dennoch nervt es. Sie wird sie selbst bleiben, schon allein aus Trotz. Sie zu ändern haben schon ganz andere versucht und sind kläglich gescheitert. Dennoch: es nervt.

Es ist nicht leicht, seinen Träumen zu folgen, wenn sie belächelt werden. Und es ist noch schwerer, wenn manchen privaten Träumen die schwindende Gesundheit des Großvaters im Wege steht. Das klingt böser, als es gemeint ist. Nur: wenn er ständig jemanden um sich braucht, ist es schwer, schlichtweg unmöglich, sich einfach mal eine Auszeit zu nehmen und der Stadt den Rücken zu kehren. Man möchte rennen wie ein wilder Wolf, aber es geht einfach nicht. Nicht, ohne Opfer, die zu bringen man nicht bereit ist.

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Sei stark! Sie trotzt, sie hält durch und lächelt, wenn sie kurz davor ist, zusammen zu brechen, weil es alles andere als einfach ist, wenn ein geliebter Mensch vor deinen Augen immer weniger wird. Leicht ist es nicht. Da hilft in manchen Situationen nur der eine Mensch, der immer das Gute in ihr sieht, selbst wenn sie es selber nicht mehr sehen kann. Der ihre Stärke kennt, weil sie an seiner Seite für einen Moment schwach sein darf. Denn er ist ihre Stärke, wenn sie nicht stark sein kann, und ihr Schild, wenn sie einen braucht.

Und diese Momente machen aus den schlimmsten Zeiten gleichzeitig die besten.

Über Stärken und Schwächen

Ein starker Mann kann mit einer starken Frau umgehen. Ein schwacher Mann wird sagen, sie sei anstrengend und seltsam.

Ein starker Mann weiß, wie er mit seiner Frau umgehen muss, damit sie sich sicher und wohl fühlt. Und das gibt wiederum ihr die Sicherheit, Schwäche zeigen zu können. Nachgeben zu können, wenn es darauf ankommt.

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Ich kenne es von mir selber… Über Jahre habe ich mir einen dicken Bärenpelz zugelegt, darüber die Stacheln eines Igels, oder besser noch, Killernieten über Killernieten. Alles nur, um den verletzlichen Teil meiner Selbst niemandem zeigen zu müssen. Denn wenn ich es mal wagte, dazu zu stehen, war es ein Fehler. Dann war ich zu emotional, zu weich, zu gierig, zu … sehr ich. Darum: Nieten und Pelz an, die Maske aufgesetzt und niemandem mehr gezeigt, wer man hinter all dem ist.

Geändert hat es sich mit einem Mann, der plump sagte, er möchte meine schlechtesten Seiten kennen lernen, weil die guten sowieso liebenswert sind. Das war etwas Neues – für mich zumindest. Und er zeigte wiederum mir auch nur sein ungeschöntes Selbst. Es gab nie das sonst übliche Geschmeichel, das künstliche auf Wolke Sieben Schweben und durch die rosarote Brille schauen.

Wir lernten auch fliegen, aber nicht auf Wolken, sondern auf den Erkenntnissen, wie wundervoll der andere durch all seine Macken ist. Wir sahen die Welt nicht in Rosa, sondern durch die Welt des Anderen und lernten uns so besser und besser kennen.

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Inzwischen kann ich durch die Stadt gehen und ihm später sagen, dass er in Geschäft XY dies oder jenes kaufen möchte. Nicht, weil ich ihm vorschreibe, was er kaufen soll, sondern weil ich inzwischen weiß, woran er einfach nicht vorbei gehen kann. 😛

Und wenn ich trotz aller Harmonie einen schlechten Tag habe, weiß ich, dass er sich mein Genörgel anhört, mich in den Arm nimmt und die Welt mit irgendeiner verrückten Aktion wieder ins Lot bringen wird. Er wird grantig, wenn ich scheiße drauf bin, aber er ist mir nie wirklich böse. Das weiß ich. Und das gibt mir verdammt viel Sicherheit. Sicherheit, mich ihm zu öffnen und meine guten Seiten wirklich zu zeigen.

Timing

Man sagt, Liebe ist die Mischung aus Chemie und Timing. Aber ist nicht alles nur eine Frage des richtigen Timings? Was ist das richtige Timing?

Wie so oft komme ich auf dieses Thema, da es gerade in meinem Leben darum kursiert. Mein bester Freund hat mit seiner neuen Partnerin beschlossen, dass es an der Zeit wäre, zusammen zu ziehen. Nach gar nicht so langer Zeit. Und es scheint durchaus der richtige Weg für sie zu sein. S___Sonntagabend-Romantikie sind glücklich mit ihrer Entscheidung, das Timing war perfekt.

 

Da kommen natürlich hier und da Fragen auf, wie es mit dem eigenen Leben bestellt ist. Nach elf Monaten Beziehung sind mein Bester und ich noch ganz zufrieden damit, dass jeder sein Reich für sich hat. Wir sehen uns nicht jeden Tag, ab und an ist es nett, seine eigene Wohnung zu haben, zwangsläufig Zeit nur für sich zu haben und zu hausen, wie es einem gefällt.

Unter der Woche nach der Arbeit die Musik laut aufdrehen und durch die Wohnung tanzen während man nebenbei ein bisschen Ordnung schafft? Kein Problem. Heimlich einen kitschigen Film schauen und Chips kabbern? Kein Problem. Am Wochenende im Schlabberlook auf dem Sofa liegen und an einem Stück den tausend Seiten Roman verschlingen, von dem man versprochen hatte, sich dafür Zeit zu lassen? Kein Problem.

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Aye, gibt es. Und die schaue ich nur ohne Mann. 😉

 

Noch bin ich nicht bereit, diese Kleinigkeiten aufzugeben. Denn sobald man zusammen wohnt, ist zwar nichts verboten, aber doch zumindest alles offenbar. Im letzten Versuch wurde aus einer leidenschaftlichen Beziehung viel zu schnell ein reines nebeneinander her leben, eine bessere Wohngemeinschaft vielleicht. Dahingegen sind wir jetzt, in zwei Wohnungen mit Zeit speziell für uns, Feuer und Flamme wenn wir zusammen sind.

Das ist ein Luxus, den ich noch nicht aufgeben möchte. ;P

Thema Zeit

Jaja, ich weiß, ich bin ein wenig faul in letzter Zeit. Wenig, seltene neue Beiträge. Viel zu selten hier. Das soll keine Schönrednerei werden, dennoch…

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Irgendwie fehlt ständig für alles die Zeit. Zum  Ende des letzten Jahres war ich vergrippt, ein wenig ausgepowert und „leer“. Um dem entgegen zu wirken, habe ich mir selbst eine Auszeit in der Freizeit auferlegt. Nehme mir abends Zeit für gute Filme, Serien und Bücher. Endlich hab ich seit über einem halben Jahr mal wieder so richtig schön Bücher verschlungen und mich in die Gecshichten hineinversetzt. 🙂

Und das soll so bleiben – es ist so schön. Was aber nicht heißen soll, dass der Blog dauerhaft darunter leiden soll. Nur, dass ich einen neuen Zeitplan dafür aufstellen möchte. 😀

Darum hier ein Minibeitrag und jetzt geht es wieder aufs Sofa, Zwergenkrieger will weitergelesen werden.

Das Bild in meinem Kopf

Der Freund deines Feindes ist dein Feind. Oder nicht?

Ich muss gestehen, ich kann das nicht mehr klar bejahen. Ja, es gibt einen Menschen, der sich als hinterhältiger Feind heraus gestellt hat. Ja, einer meiner Freunde ist mit dieser Person befreundet. Aber macht ihn das zu meinem Feind?

Oder nur zu einem Opfer der Falschheit dieser anderen Person? Sie ist eine sehr gerissene und geschickte Lügnerin und erschreckend gut darin, Menschen zu manipulieren. Wahrscheinlich glaubt er wirklich, das richitge zu tun während er nun seinerseits von dieser Kreatur ausgenutzt wird. Jahrelang dachte ich ja, sie würde es ehrlich meinen. Ein Mensch, der einem hilft, kann doch nicht schlecht sein. Doch! Dieses Wesen hilft nur, weil es sich davon etwas verspricht, weil es davon etwas hat.

Das ist abartig und widerlich!

Abgesehen davon, dass ich hier namenlos schreibe, halte ich mich zurück. Schließlich handelt es sich um erwachsene Menschen, die wissen müssen, was sie tun und wem sie vertrauen.

Ich für meinen Teil habe die Erfahrung gemacht, dass man dieser Person nicht trauen kann. Sobald man einen einzigen „Fehler“ macht – aus ihrer Sicht – ist man unten durch und das Letzte. Ohne Chance, etwas richtig zu stellen. Sie geht damit hausieren und macht einen zu dem Monster, das man ihrer Meinung nach ist. Manche Menschen fallen auf ihr Geheule herein – die meisten zum Glück jedoch nicht.

Ich wünschte, ich könnte in die Welt hinaus schreien, vertraut dieser Person nicht! Aber ich möchte keine Anzeige riskieren, weil ich ihren schmutzigen Namen in den Mund genommen habe. Dennoch muss sie nicht denken, dass sie ihr Unwesen treiben kann. Ich habe ein wachendes Auge auf meine Freunde und wenn sie sie zerstören und in den Boden stampfen will, bin ich schon da. Ein wachender, und für manche drohender Schatten in der Dunkelheit zwischen Schlaf und Wachen.

Spiegelscherben

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Es ist mir zum Glück noch nie schwer gefallen, meinen eigenen Weg zu gehen. Zur Not auch ein Stück allein.

Was in meiner Kindheit oft kritisch als Eigenbrötlerei begutachtet wurde, ist Heute eindeutig eine nicht zu missachtende Stärke. Es gibt zu viele Menschen, die an deiner Seite gehen, aber nicht mit dir gehen. Die nur so weit da sind, wie du in ihre Richtung folgst und keine Fragen stellst.

Keine Fragen, keine eigene Meinung, sei ein Spiegel, der den Leuten zeigt, was sie sehen wollen. Nicht mehr, aber auch ja nicht weniger. Nur so bleiben sie dir erhalten.

Natürlich nicht alle. Manche sind auch wirklich an deiner Seite und gehen mit dir durchs Leben, komme was da wolle. Aber das sind die Ausnahmen. Von daher bin ich froh, dass ich mich auch mit „wenigen“ wirklich guten und verlässlichen Freunden wohl fühle. Ich brauche keine 100 Leute, denen meine Meinung egal ist. Ich will nicht der Spiegel für irgendwen sein.

Ein Spiegel, der ich in manch einem Fall auch gar nicht sein kann. Es gibt Menschen, die ich bei aller (ehemaliger) Freundschaft nicht verstehe. Die Dinge tun und mögen, die ich nicht im geringsten nachvollziehen kann. Da habe ich mir Zeit genommen, habe mir die Geschichten angehöhrt und konnte das Erzählte einfach nicht nachempfinden.

Wenn dann behauptet wird, dass das gar nicht schlimm sei, weil man sich ja so gut versteht – frage ich mich: ist das denn wirklich so? Kann man sich wirklich gut verstehen, wenn man sich nicht versteht? Wenn man in verschiedenen Welten lebt und die andere nicht leiden kann?

Nein, dann hat man sich einem Trugbild hingegeben. Hat sich zu diesem hässlichen Spiegel für jemanden machen lassen. Man kann ihn nur noch zerschlagen oder sich aufgeben. Spiegelscherben sind ein glänzender Neuanfang.

Stille, in Worte gefasst

Stunden, Tage … vielleicht sogar Wochen … wurden durchgesprochen. Über Filme, Musik, Klamotten und Jungs. Ja, ganz besonders über Jungs. Das schönere Geschlecht fasziniert ja ungemein. Das kann Frau nicht für sich behalten. Neinnein. Das geht nicht.

Und dann plötzlich: angekündigte Stille. Hass, Wut, Enttäuschung, und das alles ohne Vorwarnung. Und Stille.

picture-0085Stille? Moment… War das nicht dieses Geräusch ohne Geräusch? Dieser Zustand, in dem nichts passiert? Dann war diese aber sehr laut. Irgendwie kaputt.

Ich will ja nicht mehr mit dir sprechen, aber… Ich gehe gleich, aber… Du bist ein ganz ganz schlechter Mensch, ich will nichts mehr mit dir zu tun haben…

Aaaaaber keine Woche später: Hallo, wie geht´s? Ich habe gesehen, ich habe hier noch Sachen von dir.

Der Versuch, die Dinge zurück zu tauschen, damit jeder wieder hat, was seins ist. Oder besser gesagt: der Versuch, einen Termin zu finden, an dem man das tun könnte. Denn…

Palaver palaver, wann man Zeit dafür finden könnte. Entschuldigungen, dass einzelne Teile doch nicht da sind, da die Katzen sie angeblich versteckt haben. Schnatterschnatter. Eigentlich wunderbar.

Wenn da nur nicht diese Aussage gewesen wäre, dass man ein ganz schlechter Mensch ist.

Es passiert ja, dass man bei einem Menschen merkt, dass man keinen Kontakt mehr zu ihm pflegen möchte. Aber dann unterlässt man es ab dem Zeitpunkt doch auch? Oder nicht? Irgendwie erscheint es unsinnig, eine Freundschaft zu beenden, wenn danach täglich Kontakt zu diesem Menschen gesucht wird.

Grund: Mangel an Freunden? Es wurde gesagt, es gäbe ja soo wenig Freunde im Leben und man sei darüber so arg traurig. Nun ja, wenn man Freunden ohne Grund in den Arsch tritt, hat man irgendwann nicht mehr viele – das ist eine Tatsache.

Vor allem aber ist es ein Punkt, an dem ich kein Mitleid mehr habe.