Follow your dreams

Es war die beste Zeit, es war die schlimmste Zeit. – Charles Dickens

Folge deinen Träumen. Bleib dir selber treu. Sei stark. Alles gute Ansätze, denen sie folgen möchte. Wenn bis auf wenige Ausnahmen aber alles schief geht und die Welt sich gegen einen stellt, ist das gar nicht so einfach. Schöne, harmlose Worte können dann zu scheinbar unerreichbaren Illusionen werden.

Es ist nicht leicht, man selbst zu bleiben, wenn daran kritisiert wird. Zwar vollkommen grundlos, das weiß man – dennoch nervt es. Sie wird sie selbst bleiben, schon allein aus Trotz. Sie zu ändern haben schon ganz andere versucht und sind kläglich gescheitert. Dennoch: es nervt.

Es ist nicht leicht, seinen Träumen zu folgen, wenn sie belächelt werden. Und es ist noch schwerer, wenn manchen privaten Träumen die schwindende Gesundheit des Großvaters im Wege steht. Das klingt böser, als es gemeint ist. Nur: wenn er ständig jemanden um sich braucht, ist es schwer, schlichtweg unmöglich, sich einfach mal eine Auszeit zu nehmen und der Stadt den Rücken zu kehren. Man möchte rennen wie ein wilder Wolf, aber es geht einfach nicht. Nicht, ohne Opfer, die zu bringen man nicht bereit ist.

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Sei stark! Sie trotzt, sie hält durch und lächelt, wenn sie kurz davor ist, zusammen zu brechen, weil es alles andere als einfach ist, wenn ein geliebter Mensch vor deinen Augen immer weniger wird. Leicht ist es nicht. Da hilft in manchen Situationen nur der eine Mensch, der immer das Gute in ihr sieht, selbst wenn sie es selber nicht mehr sehen kann. Der ihre Stärke kennt, weil sie an seiner Seite für einen Moment schwach sein darf. Denn er ist ihre Stärke, wenn sie nicht stark sein kann, und ihr Schild, wenn sie einen braucht.

Und diese Momente machen aus den schlimmsten Zeiten gleichzeitig die besten.

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Silent night, heavy night

Bald. Bald bald. Bald ist es so weit und die Abventszeit beginnt ganz offiziell. Es wird wieder wahnsinnig entspannt und kuschelig und ruhig.

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Nicht.

Es wird stressig. Den ganzen Dezember werden wir von einem Kaffeetrinken, von einer Feier zur nächsten hetzen und dabei kaum die Gelegenheit haben, mal zur Ruhe zu kommen, und den Dezember gemeinsam zu genießen. Was schade ist, denn eigentlich, ja eigentlich mag ich die Weihnachtszeit.

Es wird kälter, man holt dicke Pullover aus dem Schrank, fängt an Plätzchen zu backen und heiße Schokolade zu trinken. Man kann sich bei einem schönen Film zusammen unter eine Decke kuscheln und die langen Abende genießen. Wenn man es denn schafft, sich Zeit dafür zu nehmen. 😉

Na gut, wir sind Winterkinder, das macht die Sache nicht einfacher. Teile unserer Familien auch, das macht es noch schwieriger. *g*

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Trotzdem freu ich mich auf die kommenden Wochen. Unter anderem auch wegen meiner Weihnachtskatze. Es ist zu drollig, wie sie nach dem Baumschmuck angelt. 😀

Um dem Weihnachtswahnsinn zu entkommen werden wir standesgemäß laut Musik hören und bei den Kaffeetrinken heimlich vor der Tür ein Bier trinken. Irgendwie muss man den Spagat ja schaffen zwischen Familie und dem, wie man abseits der Familie tickt. Das harmoniert nicht immer, aber sie haben sich daran gewöhnt und akzeptieren – so lange man unterm Baum keine Diskussionen provoziert.

Aber das tu ich ja nicht. Dafür sind mir die Tage mit meinen Liebsten viel zu wertvoll. 😉

Ich wünsche euch eine tolle Advents- und Weihnachtszeit mit euren Liebsten. ❤